1. Damen verliert Pokalkrimi

Geschrieben von Andreas Brandt am . Veröffentlicht in 1. Damen

Spielbericht SC Dransfeld – HSG Liebenburg-Salzgitter – 29:27 (15:15)

Sonntag 31.08.2019 um 18:30 Uhr

Torreicher Pokalkrimi mit glücklicherem Ende für die Hausherrinnen aus Dransfeld. Die 60 Spielminuten könnte man für beide Mannschaften als Achterbahnfahrt bezeichnen, wie es sich eben in einem Pokalspiel gehört. Erst 5 Minuten vor Schluss gaben die Dransfelderinnen ihren 2 Torevorsprung nicht mehr her, hatten aber in den letzten 90 Sekunden Glück, das die Liebenburgerinnen zwei 100%tige Torchance ausließen, bzw. von der glänzend aufgelegten Stefanie Kaufmann im Dransfelder Tor pariert wurden.

Die neu formierte Truppe der HSG kam perfekt in das Spiel, obwohl Dransfeld Anwurf hatte, erzielte Danijela Hinze nach 34 Sekunde das erste Tor für die HSG, 2 Minuten später erhöhte Celina Bruns gar auf 0:2. Ein Weckruf für den SC, schnell glichen sie aus und konnten sich immer weiter absetzen. Den Gästen aus Liebenburg sah man nun an, das noch nicht alles zusammen passte. Viele technische Fehler und ganz oft wurden freigespielte Spielerinnen einfach übersehen, auch wurde das Spiel übermäßig durch unnötige Einzelaktionen geprägt und so stand es nach 26 Minuten 14:10 für Dransfeld, für 90% in der Halle eine klare Vorentscheidung, besonders weil Dransfeld nun die eindeutig besser Mannschaft war. Nur die HSG war damit noch nicht ganz einverstanden und präsentierte sich jetzt als Mannschaft, holte in nur 4 Minuten den Rückstand auf, so ging es mit 15:15 in Kabinen.

Die 2. Hälfte bewegte sich auf Augenhöhe, der Landesligaviertplatzierte aus der Vorsaison fand keine Mittel um sich großartig abzusetzen, führte man kurzzeitig mit 2 Toren, rückten die Liebenburgerinnen das Ergebnis wieder gerade. Die letzten 2 Minuten waren dann nichts mehr für schwache Nerven, zwar führte der SC mit 3 Toren, aber 14 Sekunden später folgten schon der Anschlusstreffer. HSG Trainer Brandt ging nun auf volles Risiko, positioniert Saskia Ehmig an der Mittellinie und lies nur noch mit 5 Spielerinnen offensiv verteidigen. Das brachte die Heimsieben völlig aus dem Konzept. Schnell konnte Fenja Mönnich einen Ball abfangen und ihn direkt auf Saskia Ehmig spielen, leider glitt ihr das Spielgerät durch die Finger. Nur 40 Sekunden später hatte Lara Mertins-Oelker eine Großchance von Rechtsaußen, die aber von Dransfeld Torfrau glänzend pariert wurde und so konnte man die Erleichterung des Schlusspfiffes förmlich in der ganzen Halle hören.

„Unnötige Niederlage, heute hat nicht die Bessere, sondern die Glücklichere Mannschaft gewonnen. Unsere alte Abwehrschwäche können wir leider immer noch nicht ablegen, aber wenn wir als Mannschaft funktionieren, dann sind wir zumindest im Angriff voll dabei. 27 Tore hat in der abgelaufenen Saison, mit Abstand, keine Mannschaft gegen die beste Abwehr der Liga in Dransfeld erzielt. Ich bin mit dem Auftritt im Großen und Ganzen sehr zufrieden, eine Leistung auf der wir aufbauen können.“, so Brandt direkt nach dem Spiel.

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