HSG LiSa verpasst knapp die Überraschung

Geschrieben von Andreas Brandt am . Veröffentlicht in 1. Damen

Spielbericht HSG Liebenburg-Salzgitter – HSG Nord Edemissen 24:26 (15:15)

Rund 53 Minuten lang schnupperten die Handballerinnen der HSG Liebenburg-Salzgitter in der Landesliga an einer Überraschung gegen die HSG Nord Edemissen, doch am Ende reichten die Kräfte beim 24:26 (15:15) nicht. Gegen den letztjährigen Vizemeister und aktuellen Tabellenzweiten lieferten die Gastgeberinnen eine famose erste Hälfte ab und brachten die Gäste bis tief in die zweite Halbzeit kräftig in Verlegenheit.

Nur der Lohn für die Mühen blieb schließlich aus, denn Edemissen hatte in Annika Hanne die alles überragende Spielerin in ihren Reihen und agierte in der Endphase einen Tick abgeklärter. Von Beginn an entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe. Keiner Mannschaft gelang es, sich auf mehr als zwei Tore abzusetzen, immer wieder folgte prompt der Ausgleich.

Edemissen präsentierte sich vornehmlich aus dem Rückraum heraus, wo Sina Schrader auf halblinks für viel Unruhe sorgte. Doch vor allem Celina Bruns und Danijela Hinze erwiesen sich auf Liebenburger Seite als äußerst treffsicher und versenkten die Bälle reihenweise im Tor. „Wir haben viele Lücken freigespielt, aber nicht alle genutzt und einen Vorsprung zur Pause damit vergeben“, meint LiSa-Trainer Andreas Brandt.

Nach dem Wechsel drehte Edemissens Top-Spielerin Annika Hanne (insgesamt 14 Tore) auf und riss die Partie an sich. Schnell hatten die Gäste das Kommando übernommen und gingen mit 18:15 in Führung. Zwischen der 38. und 48. Minute wendeten die Gastgeberinnen durch die hereinnahmen von Lina Walkenhorst das Blatt, machten aus dem 17:20 mit einem 6:1-Lauf ein 23:21. Doch in der Folge verließ den Aufsteiger das Wurfglück und Edemissen fand zurück. Hinzu kamen drei schwer wiegende Zeitstrafen, für LiSa, die das Pendel umschlagen ließen. Mit dem Treffer zum 23:26 vier Minuten vor Abpfiff war die Entscheidung praktisch gefallen. „Gegen die offene Deckung ist uns zu wenig eingefallen und die Zweiminutenstrafen haben uns dann das Genick gebrochen“, gab Andreas Brandt zu. Trotzdem konnte seine Mannschaft erhobenen Hauptes das Feld verlassen, auch wenn die Belohnung für eine tolle Leistung gegen ein Spitzenteam der Liga ausblieb.

 

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