Trotz guter Leistung doch etwas zu deutlich verloren!

Geschrieben von Andreas Brandt am . Veröffentlicht in 1. Damen

 Spielbericht HG Rosdorf-Grone - HSG Liebenburg-Salzgitter 32:22 (16:12)

Samstag 17.11.2018 um 18:00 Uhr

Mit neuem Mut ist der Landesliga-Aufsteiger in den Süden der Liga gereist, um den klaren Favoriten, die HG Rosdorf-Grone zumindest ein wenig zu ärgern. Der Oberliga-Absteiger aus Göttingen wollte sich aber zu keiner Zeit in Bedrängnis bringen. Und so begannen die Gastgeberinnen gleich mit viel Tempo und sehr entschlossen. Damit kam die Liebenburger-Abwehr die ersten 15 min so gar nicht zurecht. Viel so oft war man bei den schnellen Angriffen der HG noch völlig unsortiert und kassierte schnelle und oft ganz einfache Gegentore. Hinzu kam, dass im Angriff in den ersten Minuten das Abschlusspech erneut auf Seiten der HSG war. Reichlich klaren Torchance konnten nicht im Gehäuse der Hausherrinnen untergebracht werden. Und so stand es nach 12 min auch verdient 9:3 für Rosdorf. Jetzt kam die Offensive aber besser ins Spiel, aber der 6 Torevorsprung konnte nicht weiter eingedämmt werden, da die 6:0 Deckung einfach nicht auf der Höhe war. In der 20. Min beim Stand von 14:8 nahm Liebenburg eine Auszeit und korrigierte das Abwehrverhalten und plötzlich lief es deutlich besser! Wenn Rosdorf-Grone der schnelle Abschluss nicht gelang, dann tat sich die Heimmannschaft doch deutlich schwerer um zum Erfolg zu gelangen. Und so konnte die Liebenburgerinnen den Abstand zur Halbzeit auf 16:12 verkürzen. Die letzten 10 min waren mit die stärkste Phase der HSG im gesamtem Spiel.

In der Kabine war klar, wenn man diese Phase länger aufrecht halten kann und die Schwachstellen der Gegnerinnen noch intensiver bearbeitet, dann kann das ein ganz enges Spiel werden. Und so kamen die Gäste auch besser in die 2. Halbzeit und konnten sogar auf 17:14 verkürzen. Allerdings hielt nun der Übermut Einzug ins Spiel der HSG. Statt sich weiterhin klare Chance zu erarbeiten, wurde häufig viel zu früh und aus schlechter Position abgeschlossen. Diese Fehlversuche wurden dann natürlich jedes Mal, gnadenlos und völlig routiniert vom Spitzenreiter mit einem Tor bestraft. Damit lagen die Gäste in der 42. Min bei 23:15, diesmal mit 8 Toren zurück. Ein letzter Versuch, sich ihrem Schicksal nicht zu ergeben, konnte Liebenburg den Abstand bei 24:19 noch mal auf 5 Tore verkürzen, nun wichen aber so langsam die Kräfte durch die dauernde Aufholjagd und die letzten 5 min verhagelten das gute Spiel der HSG leider auch ergebnistechnisch dann völlig. So ging das Spiel mit 32:22 etwas zu deutlich an den Oberliga-Absteiger.

Wir bedanken uns auch für die tolle Unterstützung der wJA, für ihren starken Support auf der Tribüne. Die Mädels haben nach ihrem Punktgewinn in Geismar den Weg zu uns nach Rosdorf gefunden!

„Im Spiel konnte man ganz klar erkennen, um solche Kaliber zu schlagen, muss von Minute 1 bis 60 alles passen. Da reichen 20 starke Minuten einfach nicht aus. Aber ich habe sehr viel Gutes gesehen, besonders das individuelle Spiel war deutlich besser als noch zuletzt. Jetzt müssen wir die richtige Dosierung finden, zwischen Konzeptionen und Individualspiel. Viel wichtiger war aber, dass die Mannschaft sich nach dem Spiel gut gefühlt hat, weil selbst wussten, dass es Phasenweise eine ganz starke Vorstellung war.“, so Trainer Brandt direkt nach dem Spiel.

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