Zu spät aufgewacht!

Geschrieben von Andreas Brandt am . Veröffentlicht in 1. Damen

Spielbericht HSG Liebenburg-Salzgitter – BTSV Eintr. Braunschweig 25:29 (9:13)

 Unnötige Heimniederlage gegen den Tabellen 3. der Landesliga. Vor dem Spiel war für die HSG Liebenburg-Salzgitter klar, 2 Dinge müssen gegen den BTSV einwandfrei funktionieren, das Abwehrbollwerk der Braunschweiger muss geknackt werden und Spielmacherin Bleyer darf sich nicht entfalten. Leider konnte nur eine Aufgabe gelöst werden und daher stand am Ende der Partie auch ein Sieg für die Gäste auf der Anzeigetafel. Zu Beginn wollte es die HSG mit ihrer Startsieben versuchen, um erst einmal Ruhe und Ballsicherheit ins Spiel zu bringen, leider kam diese Formation so gar nicht mit der offensiven und aggressiven Deckungsvariante der Braunschweigerinnen zurecht. Immer unsicherer im Angriff und viel zu offen in der Abwehr, geriet LiSa schnell in einen 3 Tore Rückstand. Dieser konnte über 2:5 und 6:9, auch nach einer Umstellung und die Hereinnahme von Celina Bruns bis zum Halbzeitstand von 9:13 nicht verringert werden. Zwar wurde der Eine oder Andere Angriff des BTSV hervorragend abgefangen, aber eine mangelnde Chancenverwertung tat ihr übriges.

In Durchgang 2 kam der Angriff der HSG deutlich besser ins Spiel, aber man bekam Tabea Bleyer vom BTSV nun gar nicht mehr in den Griff, sie allein sorgte mit 8 Treffern in Halbzeit 2 für ein immer größer werdenden Abstand der Gäste. Bis zur 47. Minute lagen die Liebenburgerinnen bei 17:24 schon mit 7 Treffern zurück. Dann erwischte es die Heimmannschaft knüppeldick, 2 aufeinanderfolgende Zeitstrafen sorgten für ein fast 4-minütige Unterzahl der HSG. Das schien jetzt aber der Weckruf zu sein. Die Abwehr kämpfte nun um jeden Ball und dann kam der Auftritt von Carolin Apel, innerhalb von etwas mehr als 4 Minuten, gelang LiSa 6 Treffer, 4 davon allein von Carolin. Die Heimmannschaft kämpfte sich bis auf 3 Tore beim 25:28 wieder heran. Nun ging Liebenburg aber langsam die Zeit aus und eine weitere 2 Minutenstrafe in der 59. Minute beendeten dann auch die Hoffnung auf wenigstens einen Punkt. Zwei Dinge hat dieses Spiel ganz klar für die HSG Liebenburg-Salzgitter aufgezeigt. Der Angriff ist gewaltig, wenn er denn endlich mal ins Rollen kommt, keine andere Mannschaft in der Landesliga war bislang in der Lage so oft gegen dieses Abwehrbollwerk des BTSV zu treffen, die unzähligen 100%tigen nicht genutzten Chancen noch gar nicht mitgerechnet. Aber die Punkte holt man weiterhin in der Abwehr!

„Anfänglich war ich schon sehr enttäuscht über diesen Auftritt, da vieles nicht umgesetzt wurden, was wir zuvor besprochen und auch trainiert hatten. Aber mit etwas Abstand betrachtet bin ich weiterhin super Stolz auf meine Truppe. Klar waren viele noch aus dem MTV Spiel verunsichert und wollten es unbedingt besser machen. Dann sind, verständlicherweise, die Neuzugänge auch noch nicht komplett in allen Abläufen integriert. Aber der Kampfgeist ist ungebrochen! Bei vielen muss das „haben wir noch nie so gemacht“ noch aus den Köpfen. Und auch ich muss lernen Spielsituationen früher zuerkennen und deutlich energischer darauf zu reagieren.“, so Trainer Brandt, ein Tag nach dem Spiel.

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